263 Wochentage


Genau ein Jahr ist der Anerzählt heute alt und bisher nicht ein mal ausgefallen.
Zeit für ein wenig Nabelschau und Ausblick und für ganz viel Danke sagen 🙂

Hier ein paar Links zur Sendung:

Bild: ich 🙂
Musik: Bensound

 

#0263 – 263 Wochentage

Zwischen dem 23. August 2015 und heute gab es exakt 263 Wochentage und das weiß ich deswegen so genau, weil am 24. August 2015 die allererste Anerzählt-Episode live ging. Und jetzt, ein Jahr später, habe ich Folge Nr. 263. Und das finde ich ist schon mal ein kleiner Grund zum Feiern, auch wenn es noch keine runde Episodenzahl ist.

Aber ein bisschen Nabelschauen, das darf ich deswegen heute. Deswegen kein spezieller Themenanker – der Anerzähler ist sich Themenanker genug heute und ich möchte ein paar Zahlen in den Raum werfen, die ja vielleicht auch für Dich interessant sind.

Zum einen habe ich mehr als 263 Episoden veröffentlicht. 276 sagt mir das Podlove. Und wenn Du auf anerzaehlt.net/goodies gehst, dann findest Du noch zusätzliche Episoden, die es niemals durch dieses Dashboard geschafft haben, also total heimlich veröffentlicht wurden – für spezielle Freunde sozusagen. Ich bin also so bei ungefähr 280 Episoden.

Insgesamt kann man den Anerzählt-Podcast und die offiziell veröffentlichten Episoden 1,3 Tage lang durchspielen lassen, ohne abzusetzen. Da zählen natürlich wahrscheinlich 0,1 Tag Outro-Musikstücke mit rein, aber wir wollen ja jetzt mal nicht pingelig sein.

Im Mittel sind meine Episoden ungefähr 7 Minuten lang, 6:56 Sekunden um genau zu sein. Und die verteilen sich auf ungefähr 1,6 GB. Angefangen habe ich mit dem Anerzählt, weil ich erstens selber regelmäßig podcasten wollte. Ein kompaktes kleines Format musste es deswegen sein, denn ich wollte möglichst oft, idealerweise täglich, senden.

Der zweite Gedanke war mit dem Anerzählt ein Podcastwerk zu schaffen, in das vielleicht auch Neulinge reinstolpern könnten und zum Medium Podcast finden. Da hilft natürlich die enorme Themenspanne sehr und es hilft, dass es sehr viele, aber sehr kleine Podcasts zu entdecken gibt. Und das scheint so einigermaßen gut zu funktionieren.

Ich weiß noch sehr gut, wie ich gefeiert habe, als in meiner Statistik zum ersten Mal eine dreistellige Zahl auftauchte bei einer Episode. Inzwischen ist es so, dass an ruhigen Tagen zwischen 300-500 Abrufe sind und am Donnerstag – das scheint bei vielen von euch ein typischer Podcast-Tag zu sein – kann es auch schon mal die 1.500er Marke sprengen. Das macht inzwischen hochgerechnet über 160.000 Downloads. Das ist schon mal beeindruckend.

Immer mal wieder werde ich übrigens auch gefragt, was ich denn noch mit dem Anerzählt vorhabe und da gibt es gleich eine ganze Reihe von Antworten drauf. Nur in einer Sache kann ich Dich beruhigen: In nächster Zeit habe ich nicht vor damit aufzuhören. Ich glaube inzwischen kann man sicher sagen, der Anerzählt ist ein Projekt mit offenem Ende.

Ich habe so viel Spaß wie am ersten Tag, vielleicht sogar noch einen Ticken mehr und ja, es gibt Ideen. Aber ich mache das Schritt für Schritt und eher in kleinen evolutionären Schritten, als in großen Umbrüchen.

Zum Beispiel gibt es den Anerzählt seit Neuestem auch schriftlich, also als Version zum Mitlesen. In jeder Episode gibt es einen Link zu dem kompletten Transkript und da muss ich der Jessica von express-typer.com danken. Denn die legt im Moment einen unglaublichen Elan an den Tag und fügt sich sozusagen durch mein Archiv.

Neue Podcasts sind schon ganz routiniert schon immer verschriftlicht, die alten holen nach und nach auf. Und bald, wer weiß, kann man das ganze dann vielleicht sogar mal überarbeiten und mal überlegen, ob nicht ein Anerzählt-Buch eine lustige Idee wäre. Das wäre ja auch mal ein klasse Dankeschön an alle die von euch, die sich aktiv am Anerzählt beteiligen.

Da gibt es zum Beispiel auf Twitter einige, die mir regelmäßig Vorschläge, Korrekturen und Feedback reinreichen. Oder es gibt die Themenpaten und Themenpatinnen. Übrigens, etwas was mich völlig umgehauen hat, als ich damit angefangen habe. Die Twitter-Nutzerin @wunnebar hatte ursprünglich einfach nur mal vorgeschlagen, eine Liste von Themen zu veröffentlichen, wo sich andere dann auch mit ihren Vorschlägen eintragen können. Und daraus habe ich dann ein Google-Sheet gemacht und den Link oben in die Webseite integriert und hatte innerhalb von wenigen Stunden mehr als 20 Themenvorschläge da drin stehen. Da war ich wirklich beeindruckt.

Und was für coole Themen ihr zum Teil ausgrabt. Da habe ich richtig Freude, dann hinterher zu recherchieren und sozusagen eine Episode für den Themenpaten aufzunehmen. Vielleicht könnt ihr mein Grinsen manchmal auch in der Aufnahme hören.

Vielen, vielen, lieben Dank! Ich habe die besten Hörer der Welt! Und jeder einzelne von euch, also Du, seid der Grund, warum ich so viel Spaß am Anerzählt habe. Und das ist vielleicht auch noch ganz wichtig: Ich habe irgendwann beschlossen, dass sich dieser Spaß nicht in Geld umrechnen lässt und deswegen habe ich auch die Hinweise auf Flattr, Patreon, PayPal etc. von der anerzaehlt.net Webseite entfernt.

Aber natürlich habe ich ein paar Patreone und natürlich gibt es die Flattrerer und natürlich gibt es immer mal jemanden, der den Anerzählt so gut findet, dass er sich an den Kosten beteiligt. Vielen lieben Dank dafür!

Das ist eine dieser Dinge, die ganz klar nicht notwendig sind, aber eine riesen Wertschätzung über die ich mich sehr freue. Und ich verspreche: Ich investiere jeden Cent in den Podcast. Ich hoffe, das hört man auch ein bisschen.

Bis bald.

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