284 – Jazz Rangers


Platz #284 auf der “Complete National Parks List” ist ein echtes Schmuckstück. Der “New Orleans Jazz National Historical Park (U.S. National Park Service)” feiert diese Ur-Amerikanische Musikrichtung und ist ein Muß wenn man New Orleans besucht.

http://www.listchallenges.com/national-parks-system-2016-complete-list/checklist/8
https://www.nps.gov/jazz/index.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Jazz
http://musicrising.tulane.edu/listen/

 

 

Bild: By World-Telegram staff photographer – Library of Congress Prints and Photographs Division, New York World-Telegram and the Sun Newspaper Photograph Collection.This image is available from the United States Library of Congress’s Prints and Photographs division under the digital ID cph.3c27236.This tag does not indicate the copyright status of the attached work. A normal copyright tag is still required. See Commons:Licensing for more information.العربية | čeština | Deutsch | English | español | فارسی | suomi | français | magyar | italiano | македонски | മലയാളം | Nederlands | polski | português | русский | slovenčina | slovenščina | Türkçe | українська | 中文 | 中文(简体)‎ | 中文(繁體)‎ | +/−, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5290768

 

#284 – Jazz Rangers

Ich habe heute gleich mehrere Perlen gefunden.

Perle Nr. 1: Listchallenges.com. Auf listchallenges.com kann praktisch jeder Listen anlegen und für den Anerzähler ist das ein Traum, denn da gibt es so Dinge, wie die komplette Liste aller jemals veröffentlichen Disneyfilme – 753 an der Zahl. Oder 1000 Places you need to visit before you die. Solche Listen funktionieren immer super. Oder die Liste aller US Cartoon Serien, die man bewundern kann oder die Liste eben der Charaktere in diesen Serien. Endlose Möglichkeiten.

Und eine Liste, bei der ich dann hängengeblieben bin und das ist Perle Nr. 2 war eine komplette Liste der Nationalparks der USA. Derer gibt es auch mehrere hundert und auf Platz 284 war der New Orleans Jazz National Historical Park, was mich erst mal überrascht hat. Denn bei Nationalpark denke ich natürlich an so Dinge wie Yosemite und ähnliche Naturschauspiele. Ich bin also auf die Webseite dieses Nationalparks gesurft und muss sagen, die Seite ist jetzt so mittelübersichtlich. Worauf aber verwiesen wurde, war ein Werbesong des Nationalpark Service und der Nationalpark Service scheint auch dieses Image des Naturschauspiels pflegen zu wollen und dabei zu vergessen, dass sie eine Reihe von historischen Parks auch noch haben. Hören wir doch einfach mal ganz kurz rein:

[Auszug aus dem Werbespot]

Als Park Ranger kann man in den USA praktisch verbeamtet alles mögliche machen. Und wenn man in New Orleans, der Ursprungsstadt des Jazz ist, dann kann man eben den ganzen Tag Jazz Musik hören. Das gilt übrigens für die gesamte Innenstadt von New Orleans. Ich war da schon mal – noch vor Kathrina muss ich allerdings zugeben – und da waren praktisch überall im Straßenbild Lautsprecher, die die ganze Zeit Jazz gedudelt haben.

Und ich kann ja wirklich eine ganze Weile dem Jazz Gedudel etwas abgewinnen, speziell wenn es etwas älterer und swingigerer Jazz ist, aber irgendwann…, irgendwann hat man dann genug von dem Gedudel. Und ich glaube das alleine wäre, wenn ich in New Orleans leben würde, schon für mich ein Grund nicht mehr in die Innenstadt zu gehen. Aber da sind Geschmäcker ja Gott sei Dank verschieden.

Jedenfalls ist New Orleans verhältnismäßig unzweifelhaft der Ursprung der Jazz Musik. Und Jazz Musik ist damit etwas sehr Amerikanisches, Afro-Amerikanisches allerdings. Und der Historienpark in New Orleans feiert das. Da gibt es sowohl Ausstellungen, die man sich anschauen kann, als auch ein relativ großes Parkgelände, in dem man sich über die Geschichte des Jazz informieren kann.

Und da sind wir bei der nächsten Perle, über die ich gestolpert bin, nämlich die Oral History Database der University of Tulane. Diese Uni kooperiert mit dem Historienpark und hat über 100 Interviews mit Größen des Jazz geführt. Alles Menschen, die als Musiker in New Orleans gelebt haben und Jazz als Musikrichtung mit geprägt haben. Und diese Interviews sind frei verfügbar und super interessant anzuhören. Ein Beispiel für Audioperlen im Netz, allerdings durch die grottenschlechten Webseiten über die ich mich hangeln musste, nicht so richtig offensichtlich zu finden. Deswegen verlinke ich es direkt in den Shownotes.

Bis bald.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: