482 – Penis!


Themenpatin: R.

Oh mein Gott. Heute reden wir vom besten Freund des Mannes. Anlass ist der mit 48,2 cm Länge wahrscheinlich längste Phallus der Welt, der es trotzdem nicht ins Guinnes Buch schafft.

 

Bild: By Ryan Welsh – originally posted to Flickr as DSC_0370, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4180322

 

 

#482 – Penis!

Anerzählt-Veteranen wissen es: Des Mannes bestes Stück war hier schonmal Thema, nämlich in Folge 280. Da ging es hierum:

[Auszug Penismuseum von Reykjavik]

Jetzt ist natürlich der Anerzählt ein Bildungspodcast und deswegen – damals in Folge 280 ging es um ein handfestes Thema, nämlich um die weltgrößte Säugetier-Penissammlung in Reykjavik eben. Und man muss schon zugeben: Irgendwie ist die Menschheit schon verdammt lange von diesem einen speziellen Körperteil besessen und da sind natürlich Männer ein bisschen öfter davon besessen als Frauen und speziell die Größe: die Größe scheint enorm wichtig zu sein.

[Musik-Auszug]

Ich weiß auch gar nicht, was es über mich als Mann aussagt, wenn ich jetzt hier behaupte – das kannst Du mir jetzt glauben oder nicht – dass ich mir darüber wirklich nie Gedanken gemacht habe. Aber: Es reicht ein einfacher Blick in die Presse und man findet Artikel darüber, welche Größe denn durchschnittlich normal sei; ab welcher Größe man denn Frauen befriedigen kann; ob Frauen denn nun wirklich Wert auf Größe legen oder ob nicht doch die Technik und die Dicke viel wichtiger wäre.

[Musik-Auszug]

Ja und manche Menschen sind davon so besessen, dass sie versuchen nachzuhelfen. Eine gesamte Internetindustrie da draußen existiert rein zu dem Zweck, ein größeres Geschlechtsteil zu haben. Es gibt Saugglocken, es gibt Gewichte, die man dranhängen kann, es gibt Operationen, denen man sich unterziehen kann. Alles nur, um aus einem kleinen Essiggürkchen ein großes beeindruckendes Geschlechtsteil zu machen.

[Musik-Auszug]

Freilich gibt es da immer einen Restzweifel, denn: Ist denn die Angebetete wirklich zufrieden? Das wissen wir Männer natürlich nie so wirklich. Und selten wurde das in Filmen so schön dargestellt, wie in dieser Szene aus dem Film “The sweetest thing” mit Cameron Diaz, Christina Applegate und Selma Blair.

[Auszug]

Alles das findet man auf YouTube und damit Du nicht sehen musst, was diese Augen sehen mussten, als sie nach Penis und Größe gesucht haben, ja, dafür habe ich Dir die Videos natürlich in den Notizen zu dieser Sendung eingeblendet.

Und warum erzähle ich Dir das alles, magst Du Dich fragen. Da dürfen wir uns bei der Themenpatin R. bedanken, die nämlich darauf hingewiesen hat, dass das Guinness Buch der Rekorde einen Rekordpenis den Eintrag verweigert. Und das Rekordgemächt, das gehört dem Mexikaner Roberto Esquivel Cabrera. Und den kann man, wenn man die verschiedenen Materialien durchschaut, die es über ihn gibt, getrost als eine gescheiterte Existenz bezeichnen.

Er kann leider nicht arbeiten und zwar verursacht durch seinen Penis. Das sieht auch nicht wirklich angenehm aus, was er da rumträgt und wenn man den Ärzten und speziell auch seinem Psychiater glauben darf, dann ist er auch noch selber schuld an dem Gemächt. Misst man seinen Penis vom Schaft bis zur Spitze, dann hat er 48,2 cm Länge. Und den Ärzten zufolge ist das in erster Linie Vorhaut. Und Roberto hat das wohl von klein auf selbst produziert, indem er wohl immer wieder Gewichte drangehängt hat.

Zumindest hat er das wohl gegenüber einem seiner Ärzte einmal zugegeben. Er will ihn auch nicht operieren lassen, denn er ist davon überzeugt, dass ein großer Penis in Mexiko ein Statussymbol ist. Ja und das hätte er gerne bestätigt bekommen – vom Guinness Buch der Rekorde. Die lehnen das allerdings ab und so ging es auch schon anderen, die das vor ihm versucht haben. Nix mit Guinness Buch der Rekorde also.

Mir persönlich ist ja sowieso schleierhaft, warum so ein Schwengel erstrebenswert sein soll. Denn Sex haben kann er mit dem Ding nicht. Auf YouTube findet man Videos und Reportagen über ihn und da stellst Du fest, er kann nicht mal richtig gehen mit dem Ding. Und damit ist der Mann einfach nur bedauernswert – finde ich persönlich. Aber er sieht das wohl anders und bleibt weiterhin stolz auf sein enormes Geschlechtsteil. Das ist irgendwie auch schon alles, was ich zu Roberto sagen möchte.

Allerdings muss ich mich bei R. bedanken, weil die Recherche zu dieser Geschichte hat mich in eine YouTube Spirale ohne Worte gezogen. Und da kam sogar eine Monty Python Nummer zum Vorschein.

[Musik-Auszug]

Bis bald.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: