Amateure senden auf 472 kHz


Themenpate: @tifftoffo

Amateurfunker überbrücken manchmal tausende Kilometer. Besonders Nachts funktioniert das gut.

  • http://472khz.org
  • http://www.472khz.org/pages/about-472-khz/getting-started.php
  • https://de.wikipedia.org/wiki/630-Meter-Band
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Amateurfunkdienst
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Privatrechtlicher_Hörfunk
  • http://rfmhome.ddns.net/archive/2669 (Amateurfunker machen Radio)

Bild: Von Doug Butchy – MCARC Field Day 2014 231, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35537370

 

 

#472 – Amateure senden auf 472

Uns Podcaster verbindet mit dem Radio so eine Art “Hassliebe”. Wir sehen uns als Sender so wie eben eine Radiostation. Aber anders als eine Radiostation senden wir nicht im eigentlichen Sinne, sprich über Funkwellen. Wir stellen unsere Materialien ins weltweite Internet und senden dort virtuell, irgendwie.

Wer rein zu Hobbyzwecken einen richtigen Radiosender betreiben, also auf bestimmten reservierten Frequenzen, ein regelmäßiges Programm ausstrahlen und mit Funk statt mit dem Internet arbeiten möchte, der muss mit hohen Kosten rechnen oder sich in einem der in Deuschland verfügbaren Amateuerradios anschließen. Eine Zulassung brauchst Du auch. Dann ist das Equipment, das nötig ist, um auf UKV zu senden, auch nicht ganz billig. Weder in der Anschaffung, noch im Unterhalt.

Ganz anders sieht es mit dem sogenannten Amateurfunk aus. Der steht grundsätzlich jedem offen.

[Auszug Funk]

Amateurfunker, wenn die Bedingungen stimmen, funken um die ganze Welt. Rainer hier und Mitch, die waren knapp 8.000 km voneinander getrennt und haben sich dann doch ganz miteinander verstanden.

Um dem Hobby Amateurfunk nachzugehen, braucht es eine Lizenz, für die muss man eine Prüfung abschließen. Die Hürden sind verhältnismäßig gering und wenn man erst einmal Mitglied in dem Verein ist, dann darf man mit 2,8 Mio. anderen Teilnehmern bestimmte Frequenzen benutzen und weltweit kommunizieren.

[Auszug Report]

Ja, das ist auch heute noch so. Damit ist Amateurfunken wahrscheinlich die perfekte Symbiose aus Sammelleidenschaft, Technikverliebtheit und Medienaktivismus. Ein bisschen Völkerverständigung ist auch noch dabei.

Und Funk? Funk ist schon irgendwie faszinierend. Ich hatte als 18-jähriger ein kleines CB Funkgerät in meinem Auto. Schon das hat mir gereicht, um Stunden damit zuzubringen, irgendwo auf einem Parkplatz zu stehen, mit einer kleinen Antenne auf dem Dach und mit Leuten, die ich nicht kannte, Gespräche zu führen. Da waren dann ein paar Dutzend Kilometer möglich. Wenn man illegale Verstärker benutzt hat, vielleicht auch mal ein paar 100 km.

Dass richtige Amateurfunker so viel weiterkommen, das liegt natürlich an den verwendeten Frequenzen. Die liegen im Mittelwellenspektrum, im sogenannten 630-Meter-Band. Der 630-Meter-Band, das hat Frequenzen zwischen 472 und 479 kHz. Das weiß ich dank unserem Themenpaten @tifftoffo und die 472 sind natürlich der Themenanker für heute.

Bis bald.

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