Haus 227


227 ist eine amerikanische Sitcom, die ganz ähnlich wie die Cosby Show einen relativ stabilen Cast von afroamerikanischen Schauspielern hat und den Alltag in einem Umfeld aus Familien und Nachbarn erzählt. Der Name der Serie stammt von der Hausnummer des Gebäudes in dem die Handlung spielt.

 

 

#227 – Haus 227

Ja einmal ganz ehrlich: Wenn es schon eine komplette TV-Serie mit dem Titel 227 gibt, da kann ich doch eigentlich gar nicht anders, als bei Folge 227 vom Anerzählt auf genau diese Serie zu sprechen zu kommen.

[Auszug Song]

Und die Serie heißt so, weil sie im Gebäude mit der gleichnamigen Hausnummer, also 227, spielte oder vor dem Gebäude. Es ist eine amerikanische Serie, die meines Wissens nach in Deutschland nie wirklich im Fernsehen lief. Ausgestrahlt wurde sie ab 1989 in den amerikanischen Sendern ABC und NBC. Sie brachte es auf 116 Episoden, verteilt auf über 5 Staffeln. Vom Stil her erinnert diese Serie sehr an andere, wie zum Beispiel “How I met your mother” oder – das war eigentlich mein aller erster Gedanke, als ich Teile von der Serie auf YouTube nachgeschaut habe – “The Cosby Show”.

Die Serie selbst dürfte mit relativ wenig Produktionsbudget ausgekommen sein, denn es gab einen sich kaum verändernden Cast von gerade einmal 13 Leuten. Da sind natürlich die immer wieder einmal auftauchenden Gaststars nicht mitgerechnet.

In den ersten zwei Serienstaffeln hatte 227 auch eine wirklich bemerkenswerte Fangemeinde um sich versammelt. Für eine Serie mit hauptsächlich afro-amerikanischem Cast, war es nicht selbstverständlich derart hohe Zuschauerratings zu erhalten. Übertroffen wurde 227 damals tatsächlich nur von der Cosby Show. Aber eben auch nur während den ersten zwei Staffeln, danach fielen die Zuschauerwertungen rapide ab, was dann auch dazu führte, dass die Serie in den 90ern letztlich abgesetzt wurde.

In jedem Falle ist 227 eine dieser Serien, die bei Amerikanern im kollektiven Gedächtnis verankert ist. Ich kenne wirklich eine Menge Amerikaner. Zugegebenermaßen, die meisten von denen sind West Coast Amerikaner, die meisten da wiederum entweder aus Seattle oder aus San Francisco. Aber die kleine Stichprobe, die ich gemacht habe, förderte jedenfalls Begeisterung zu Tage. Die kannten die Serie alle und die mochten die Serie auch alle. Damit hat sich die Serie auch die Erwähnung hier in meinem kleinen Podcast redlich verdient  – würde ich sagen.

Falls du ein Gespür für diese Serie bekommen möchtest, es gibt einiges von 227 auf YouTube zu entdecken und ich packe ein paar Links zu meinen Shownotes, sodass Du einen guten Startpunkt hast.

Bis bald.

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