1248 – Der Kölner Dom (Folge 994)

Themenpatin: @wunnebar

Eigentlich geht es heute nur nebenbei um den Kölner Dom und in der Hauptsache um @wunnebar.

 

Hallo Dirk,

für die 1248 wäre mein Vorschlag das Jahr der Grundsteinlegung des Kölner Doms (ich sagte ja, in gewisser Hinsicht hat es ein  klitzekleines bisschen mit mir zu tun oder vielmehr mit der mit der Stadt, aus der ich komme).
Man nennt ihn hier auch gern  die “ewige Baustelle” Kölns.*g*

Ich verbinde damit sogar eine kleine Erinnerung an meine Grundschulzeit. Den Religionsunterricht (katholisch) hielt damals der uralte Pastor Bergmann aus der Kirche direkt gegenüber der Grundschule ab (also uralt aus meiner kindlichen Sicht damals, vermutlich war er so um die 60 J.). Im Religionsunterricht kamen auch immer wieder damals die Geschichtchen, die sich so um die Stadt ranken u. insbesondere um die der religiösen Gebäude, Kirchen, Stadtmauer usw.  So z.B.auch die der Legende von der hl. Ursula und den 11.000 Jungfrauen, die die Namenspatronin der gleichnamigen Kirche hier ist, mit ihrer “Goldenen Kammer”, in der angeblich die Gebeine eben dieser 11.000 Jungfrauen ruhen. So wirklich golden wirkt die nicht, und ob die Gebeine tatsächlich v. d. 11.000 Frauen stammen darf man sich gerne selber zusammenphantasieren, zumal der Platz wohl kaum für eine solche Menge ausreicht, dann doch wohl eher nur für 11. Es riecht dort übrigens etwas müffelig, was die Phantasie über dort ruhende Gebeine noch in die Höhe treibt u. einen -zumindest im Kindesalter- erschaudern und schwer beeindruckt zurücklässt (ja, ich war da drin^^)

Aber die Damen sind immerhin der Grund der 11 Flammen im Stadtwappen, denn dort sind sie verewigt worden. Die drei Kronen…nun ja…nicht schwer zu raten, stehen für die heiligen drei Könige, die -und damit komme ich wieder zu der 1248-  in enger Verbindung mit dem Wahrzeichen dieser Stadt (dem Dom) stehen, alldieweil sie dort begraben sind oder zumindest dass, was da in diesem Schrein drin ist. Da darf dann jeder gerne an das glauben, an das er glauben will^^.

Jedenfalls kam es in besagtem Unterricht natürlich auch irgendwann zur Geschichte des Kölner Doms. Gemerkt habe ich mir seinerzeit kaum etwas (der Unterricht war furchtbar langweilig u. entsprechend mehr nach dem Alter des Pastors gestaltet, als denn kindgerecht für die jungen Gemüter, die da vor ihm saßen). Nur an eines erinnere ich mich ganz genau und daran, wie ich mir dies damals richtig im Gedächtnis abgespeichert habe. An das Jahr der Grundsteinlegung: 1248 (obwohl ich schon damals nicht der zahlenaffinste Mensch war)

Und das aus einem ganz einfachen Grund:
Weil dieser Pastor daraus eine kleine Rechenaufgabe/Rätsel machte…und das war neben der ganzen  Trockenheit seines langweiligen Unterrichts das einzige, was meine uninteressierten, gelangweilten, kindlichen Gehirnzellen aktivierte. Er ging an die Tafel und ließ uns rechnen: ausgehend von der Zahl 1 sollten wir immer verdoppeln, also erst 1, dann 2 (aus 1+1), dann 4 (aus 2+2), dann 8 (aus 4+ 4) und das dann einfach aneinanderreihen. Und damit hatten wir dann -et voilà- die 1248.

So hat er uns beigebracht, dass wir uns das Jahr der Grundsteinlegung u. des Baubeginns ganz schnell errechnen könnten, falls wir das Jahr jemals mal vergessen sollten. (Nun ja, seinerzeit gab es noch kein I-net und schon gar keine Wikipedia, sonst wäre das vielleicht auch bei mir nicht so intensiv hängengeblieben, weil ich dann nur gedacht hätte…wieso rechnen, wieso merken…dat google ich einfach, wenns nötig ist… *pfft*)

Aber gar nicht unschlau hatte er so sein Ziel erreicht. Ich fand das damals so faszinierend, dass ich’s seitdem tatsächlich nie wieder vergessen habe und bringe die Zahl IMMER genau damit in Verbindung. Und mit Pastor Bergmann. Eingespeichert für die Ewigkeit. Tja, ist auch ne Art, sich unvergesslich zu machen 😀 . Und der alte Pastor mit seinem knochentrockenen Unterricht ist daran Schuld, weil es das einzige Mal war, dass etwas Interessantes in seinrm Unterricht passierte :D.

Alternativ gäbe es natürlich noch die Möglichkeit die Zahl 632 damit in Zusammenhang zu bringen. Das ist die Länge der Bauzeit, die es im Gesamten brauchte, bis die Kathedrale vollendet war.  Oder die 1880. Das war das Jahr der Fertigstellung. Das mit den 632 Jahren habe ich mir damals auch direkt merken/abspeichern können. In 1980 gab es die 100 Jahr -Feier der Vollendung des Doms und in Köln gab es deshalb seinerzeit natürlich eine Menge an Festivitäten und ich-damals ein startender Teenie-  rechnete automatisch zurück (ich hatte ja die 1248 gut abgespeichert dank dem alten Pastor und Wikipedia u. Google gab es immer noch nicht, so dass mir ja  fast nix anderes übrig blieb *g*) und ich weiß noch, dass ich gedacht hab, oh wow…632 Jahre!

Nord- und Südturm sind übrigens unterschiedlich hoch: 157, 31 Meter und 157, 38 Meter, aber an der 157 bist Du ja schon vorbei^^. Und Stufen bis zur Turmspitze sind es 533 (die würde auch noch als Auswahl zur Verfügung stehen).

Der Aufgang nach oben ist übrigens nichts für Klaustrophobiker. Ganz enge Wendeltreppe, die gleichzeitig Auf- und Abgang ist, was zu noch mehr Beengung führt als sowieso schon vorhanden ist, weil zeitgleich die einen Besucher hoch und  die anderen bereits wieder runtergehen, es also zu einem permanenten Gegenstrom kommt.

Hier eine Infoseite mit kurzer, übersichtlicher Chronik über die Geschichte des Doms…
http://www.koelner-dom.de/index.php?id=geschichte

….sowie Maßen u. Zahlen des Doms u. wichtigen Daten:
http://www.koelner-dom.de/index.php?id=interessantes

Hier die Wikipedia-Seite:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kölner_Dom

Dass die Kölner mit einer sehr eigentümlichen und tiefen Liebe so am Dom hängen hat übrigens nicht unbedingt oder nicht nur damit zu tun, dass er das Wahrzeichen der Stadt ist. Und auch nichts mit der Selbstverliebtheit der Kölner in ihre eigene Stadt und der damit verbundenen “Heimatbesoffenheit”, mit der sie sich aber im Grunde ja selber nicht so ganz ernst nehmen *g*, sondern das hängt wohl eher mit der Geschichte des Doms und hier speziell mit der Geschichte in den Kriegsjahren zusammen und der Bedeutung, die hier eben insbesondere der Dom für die vielen Menschen hatte. Vielen ist das gar nicht so bewusst und/oder sie wissen das gar nicht wirklich und vor allem natürlich nicht die jüngeren u. nachfolgenden Generationen.

Ich weiss es zumindest durch meine Eltern (beide Kriegsgeneration) und hier v.a. durch meine Mutter. Der Dom war irgendwie für die Menschen in den Kriegsjahren so etwas wie ein Zeichen von Heimat, die dem Erdboden gleichgemacht worden war, wo kein Stein mehr auf dem anderen stand, aber die doch eben noch da war und existent war auf diese Weise. Er war der in Stein gemeißelte Beweis dafür, dass es diese Heimat noch gab und von/mit seiner Standhaftigkeit, seinem Überleben (oder seinem Fall) hing dieses Gefühl stark ab. Die Tatsache, dass er -wenn auch schwerst geschädigt- in einer Stadt, die bis auf wenige Ausnahmen dem Erdboden gleichgemacht worden war, immer noch stand, hatte für diejenigen, die die schlimmen Bombenangriffe überlebt hatten und für die, die aus der Evakuierung, Gefangenschaft oder von der Front heimkehrten ungeheuren Symbolcharakter. Und er stand gleichsam auch dafür, dass es möglich ist, diese Stadt wieder aufzubauen, obwohl das aufgrund des Zerstörungsmaßes fast schier unmöglich schien, so dass zunächst sogar überlegt wurde, die Stadt etwas weiter nördlich wieder aufzubauen, so groß war die Zerstörung.

Vielleicht stand er auch für das Gefühl, was für viele wahrscheinlich ganz wichtig war in jenen schlimmen Kriegsjahren, dass Du Menschen räumlich ihre Heimat, ihr zu Hause wegnehmen kannst, es zerstören kann, aber niemals die Heimat  u. das Heimatgefühl in dir und das damit verbundene Zugehörigkeitsgefühl. In jedem Fall war er (und sein Überleben) ein Symbol für Hoffnung, dass es auch ein Leben nach all dem Grauen, der Not und der Zerstörung geben wird.

Für die Evakuierten, für die Männer, die im Krieg und an der Front waren war und für die, die in Gefangenschaft waren, war es beinahe überlebenswichtig, zu wissen und zu hören o. Nachricht zu erhalten, ob der Dom noch stand. Dies hat mir meine Mutter tatsächlich auch so bestätigt (sie war damals noch Kind). So erzählte sie mir vor vielen Jahren einmal, dass es für Ihren Vater tatsächlich unglaublich wichtig war, dies zu wissen und immer wieder zu hören. In den ganzen Feldpost-Briefen und -karten, die er nach Hause sendete (und er hat oft geschrieben, soweit ihm dies möglich war, sehr oft sogar), war eine der wichtigsten Sätze und Fragen, die er immer und immer wieder stellte: “Steht der Dom noch?”

Damit war er nicht allein: es gibt einen Clip auf Youtube, der das, was ich eben schrieb über die Bedeutung des Gebäudes für die Menschen insbesondere für viele alte Menschen, die den Krieg erlebt haben, zeigt anhand eines Augenzeugen, der den Krieg in dieser Stadt erlebte. Und er spricht eben auch kurz darüber:

Der ganze Clip ist höchst interessant, nicht nur v. d. historischen Aufnahmen her, sondern auch durch die Berichte und das Revue passieren lassen dieses Augenzeugen. Er erzählt quasi in Kurzform die Chronik dieses Krieges (hier dann natürlich anhand seiner Heimatstadt). Und immer wieder bezeichnet er in der ganzen Aufnahme/Clip den Dom nicht nur als “den Dom”, sondern als “Unseren Dom” und “Unser Dom”, als sei er -ganz faktisch betrachtet- kein lebloses Gebäude aus Stein, sondern ein lebendiges Wesen. Er wurde personifiziert, quasi wie ein Familienmitglied. Dieses Gefühl ist aus oben genannten Gründen vor allem und insbesondere bei der älteren Generation sehr ausgeprägt.

Wenn Du Dir den Clip in Gänze nicht anschauen magst o. keine Zeit dazu hast, findest Du die Stelle, die ich eben erwähnte ca. ab 06:50 (ist auch nur ganz kurz, 2-3 Sätze). Und stör Dich nicht am rheinisch-kölnischen Dialekt. Der Mann bemüht sich absolut Hochdeutsch zu sprechen, aber natürlich hört man, woher er kommt *g*.

Die eigentlichen Bomben, die in diese Richtung gingen, galten oftmals u. meist eher dem Hauptbahnhof, der direkt neben dem Dom liegt und der Zerstörung desselben. Aber natürlich verfehlten sehr sehr viele auch ihr Ziel und landeten dann in der Umgebung, in den anliegenden Häusern und Straßen oder eben auch oft im Dom selber. Wenn man sich historische Bilder von der zerstörten Stadt, die einem einzigen Trümmerfeld glich, ansieht ( v.a. Luftaufnahmen), dann sieht man, dass es gar nicht so selbstverständlich war, dass dieses Gebäude noch stand u. tatsächlich die ganzen Bomebnangriffe überlebte.

Verdanken ist dies wohl vor allem seiner Bauweise und vielen Bediensteten des Doms, die dazu beordert wurden, sich auf dem Gebäude zu postieren und -wenn Bomben fielen und Brände ausgelöst wurden- diese so gut es ging zu löschen.

“Dass die Kathedrale überlebte, habe sie ihrer gotischen Konstruktionsweise zu verdanken, so der Historiker. Eine Druckwelle, die eine detonierende Luftmine im Gebäude auslöste, sei durch die großen Fensterfronten und das offene Strebewerk problemlos nach außen abgeleitet worden.

Dazu kamen die Männer der Dombauhütte, die unzählige Nächte auf den Dächern ausharrten und Brände löschten. Sie hatten eigentlich nur die Zeit bis zum Eintreffen der Feuerwehr überbrücken sollen – und merkten schnell, dass sie auf sich allein gestellt waren. Dass der Dom heute noch steht, liegt auch an namenlosen Helfern. Möring setzt ihnen ein kleines Denkmal.”

Quelle:
http://www.wa.de/kultur/koelner-zweiten-weltkrieg-weshalb-bomben-nicht-zerstoerten-1356487.html

Der Vater meiner Mutter ist übrigens nie aus dem Krieg zurückkehrt (er galt erst als vermisst und wurde nach vielen Jahren dann schlussendlich für tot erklärt, weil es keine Hoffnung mehr auf eine Rückkehr und ein Wiedersehen gab). Seine Leiche, seine sterblichen Überreste und auch seine Erkennungsmarke wurden nie gefunden, bis heute nicht. Dieses Schicksal teilt er ja leider bis heute mit ca. 1 Millionen Toten, die nie aufgefunden werden konnten, obwohl so viel betreffend Auffindung u. Archivöffnung über die Jahrzehnte hin getan wurde. Und unglücklicherweise ist er vermisst gegangen erst kurz vor Kriegsende und hat definitiv noch so lange gelebt. Seinen letzten Heimaturlaub hatte er 1942, zur Kommunion einer seiner Töchter. Danach haben ihn seine beiden Kinder nie mehr wiedergesehen, aber geschrieben hat er noch bis kurz bevor er endgültig vermisst gegangen ist.

Eine weitere Möglichkeit wären noch Zahlen um die berühmteste Glocke des Doms.  Die St. Petersglocke. Sie wird von den Einheimischen liebevoll “D’r decke Pitter” genannt und ist die größte freischwingende Glocke der Welt. Für die Kölner hier ist es der “Herzschlag” der Stadt und das hat (auch) viel mit ihrem Klang zu tun. Ein wunderbarer, dunkler, warmer, schwerer, sonorer Klang, den Du über viele Stadtteile der Stadt tatsächlich noch hören kannst (meistens jedenfalls) und fast so eine Art Geborgenheit vermittelt. Wird in jedem Fall aber mit Heimatgefühl verbunden, ähnlich wie der Dom selber. Einheimische erkennen diesen Klang sofort und ich kann Dir nur von mir selber sagen, ich würde diesen Klang wahrscheinlich unter/zwischen 1000 Glocken SOFORT herauserkennen und heraushören. Erstens, weil er so vertraut ist und zweitens, weil die Glocke wirklich einen sehr warmen, dunklen, schweren Klang hat.

Sie wird aber nur selten übers Jahr geläutet. An besonders hohen Feiertagen (Ostern, Fronleichnam, Pfingsten, Allerheiligen zum Beispiel), zur Wahl/zum Tod eines Papstes, zur Ernennung/zum Tod des hiesigen Erzbischofs und natürlich häufiger rund um Weihnachten/Neujahr. Und an meinem Geburtstag (ist wirklich wahr, aber leider nicht wegen mir *gnihi*).

Als Jugendliche war ich bei einer Dombesteigung auch mal im Glockenraum (begehbar bei der Dombesteigung). Eine der Glocken darin wurde mal geläutet, als ich da grad drin war. Dass ich keinen Hörschaden bekommen habe wundert mich bis heute. Es ist Wahnsinn, wie laut das ist, das bläst Dir wirklich den Kopf weg. Aber absolut fasziniernd zu beobachten, wie diese wuchtigen, schweren Geräte sich in Bewegung setzen. An Silvester warte ich immer auf den Glockenklang dieser Glocke, weil sie eben um Mitternacht geläutet wird. Du hörst sie immer raus. Immer. Etwas schwerer als für gewöhnlich, weil das Geballere um Mitternacht viel verschluckt, aber wenn Du genau hinhörst, dann hörst Du sie und sie übertönt immer all die anderen Kirchenglocken, die für gewöhnlich beim Jahreswechsel ja so überall geläutet werden.

2011 als der Klöppel abbrach und durch einen neuen ersetzt werden musste, war schon die Befürchtung, sie würde dann nicht mehr so klingen wie vorher. Hat sich zum Glück nicht bestätigt, wurde gute Arbeit geleistet.

Gibt einige Zahlen rund um die Glocke, sind aber viele Jahreszahlen und Gewichtszahlen (also eher höhere Zahlenkategorien und das würde noch dauern, bis Du sie verwenden könntest, falls Deine Wahl darauf fiele).  An kleineren, die früher zutreffen könnten, wären es z.B. die Zahl 322 (da die Glocke einen Durchmesser voon 3,22 m, also 3220 mm hat) oder die Zahl 600 (der Klöppel der Glocke wiegt 600 Kilo, die Glocke selber über 20.000 Tonnen, da müsstest Du noch viel podcasten vorher, bis Du die Zahl endlich erreichst :D)

Hier ist der Wiki-Eintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Petersglocke

Hier noch eine Info-Seite (mit einem kleinen Button oben rechts, eine Audioaufnahme; beim anklicken ertönt der Originalklang vom “decken Pitter”): http://www.koelner-dom.de/index.php?id=60

Oder Du schaust auf youtube hier:

(Ein kurzer Bericht des örtlichen Regionalsenders, als der Klöppel wieder eingesetzt wurde…da hört man die Glocke auch im Hintergrund)

 

Soooo, Dirk, jetzt habe ich Dich genügend zugelabert oder vielmehr zugetextet. Sorry, dass es mit der versprochenen Mail nun doch etwas länger gedauert hat, aber dafür ist sie auch etwas ausführlicher geworden, obwohl ich das gar nicht so vorhatte^^.

Kannst ja mal schauen, ob Du die 1248 oder eine der anderen Zahlen verwenden magst. Oder vielleicht findest Du ja auf eine der Seiten noch eine passendere für Dich. Ich fänds ja schade, wenn Du mit der 365 aufhörst (und vermute mal ganz stark, dass ich damit nicht so ganz alleine bin), auch wenn es verständlich und nachvollziehbar ist, wenn Du vielleicht keine Lust mehr hättest, den Anerzähler weiter zu machen und lieber vielleicht mal was anderes. Aber es ist ein wirklich schönes Format und hat sich ja auch bewährt und ich glaub’, viele haben sich so dran gewöhnt, dass da jeden Tag eine kurze Story rund um die nächste Zahl kommt, dass sie es vermissen würden, wenn das dann auf einmal gar nicht mehr da wäre. Das wäre ja so, als wenn der Explikator plötzlich verschwinden würde, das ginge ja auch gar nicht, tse! Es würde so manchem in der Podcastwelt da draußen in jedem Fall fehlen, da bin ich sicher. Aber die Hauptsache ist natürlich, dass es DIR weiter Spaß macht, alles andere wäre ja auch Kokolores. Und wenn das irgendwann mal nicht mehr der Fall sein sollte oder es Dir zu viel und aufwendig ist, immer was zu den nächsten Zahlen zu finden, dann kann man das nur akzeptieren. Auch wenn es natürlich schade wäre. 🙂

Schön finde ich den Gedanken, den Du im Interview geäußert hast, hie und da vielleicht sogar mal Gäste mit hinzuzunehmen. Oder -wie Du es ja bereits getan hast- Paten für bestimmte Zahlen.

Würde es nicht eigentlich irgendeine Möglichkeit geben, eine Online-Liste mit den kommenden Zahlen zu erstellen (oder mit denen, die Dir dann jeweils immer noch fehlen, weil Du selber noch nicht richtig fündig geworden bist), wo dann User Ideen, Hinweise, Vorschläge, Links eintragen könnten zu den entsprechenden Zahlen?

Frage deshalb, weil es ja jetzt schon mal hie und da vorkam, dass Dir noch Ideen für bestimmte zukünftige Zahlen fehlten und Du dann auf Twitter nachgefragt hast, ob jemand ne gute Idee hat.

Vielleicht würde Dir das ein Batzen eigene Suche ersparen und der damit verbundene Zeitaufwand. Interessierte User könnten dort z.B. auch direkt eintragen, falls (oder wenn) sie mit so einer Zahl ein persönliches Erlebnis, Erinnerung oder irgendeinen persönl. Bezug dazu haben (Stichwort: Paten für Zahlen).

Naja, nur so ein Gedanke^^.

Das war’s jetzt aber endgültig. Sorry nochmal, dass es so lang geworden ist. Ich wünsche Dir (und Deiner Familie) einen schönen Sonntag und entsprechendes Rest-Wochenende und einen guten Start in die kommende Woche!

Viele Grüße aus der Stadt mit der “ewigen Baustelle”

sendet @wunnebar

Allgemein

4 Comments

  1. Hallo Dirk,

    eine wirklich wunderbare Folge hast Du hier hingezaubert zu Ehren von wunnebar. Das war ihr wirklich würdig und es war traurig zu hören, wie die letzte Twitternachricht gelautet hat. Weiß da wirklich niemand mehr? Kann man da nichts weiter rausbekommen? Ich habe mir auch heute die Zeit genommen diese lange Mail von wunnebar nachzulesen. Wenn man als Podcaster für sein Projekt eine so lange Email bekommt, dann flutscht das wahrscheinlich runter wie Öl und ist auch ein sehr schöner “Lohn” für die Produktion.

    Vielen lieben Dank, Dirk für diese eine für mich jetzt besten Folgen vom Anerzählt
    minilancelot

    1. Hallo minilancelot,
      Ich muss zugeben, dass ich – würde ich nachforschen – auch ein bisschen Angst vor dem habe was ich da erfahren könnte. Mir gefällt die Vorstellung viel besser, dass es wunnebar vielleicht immer noch da draußen gibt und immer noch zuhört und ich von ihr sogar später mal einen Gruß bekommen habe…
      Ansonsten vielen Dank für das Lob!
      Liebe Grüße,
      Dirk

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