431 Lichtjahre Across the Universe


Themenpate: @zmahlzeit

Die NASA kann manchmal sehr poetisch sein, etwa wenn Sie 3 Minuten MP3 Musik 431 Lichtjahre durch das Weltall schickt…

 

 

Bild: By NASA/Swift/Mary Pat Hrybyk-Keith and John Jones – http://imagine.gsfc.nasa.gov/docs/features/news/10sep08.html [1]Transferred from en.wikipedia to Commons by TheDJ using CommonsHelper., Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8807284

 

 

#431 – Lichtjahre Across the Universe

Ich mag die NASA und alles was irgendwie mit dem Weltraum zu tun hat. Deswegen finde ich es auch wirklich eine coole Aktion, zum 50 jährigen Bestehen, folgenden Song in den Himmel abzustrahlen. Nein, natürlich nicht der Anerzaehlt Titelsong, etwas viel viel besseres.

[Auszug Song]

Ankommen wird der Song “Across the Universe” von den Beatles im Jahre 2440. Dann wird die IT so seine liebe Not haben, Sinn aus dem Signal zu machen, denn es wurde als MP3 abgeschickt. Im Jahre 2440 wird ein MP3 codierter Beatles-Song wahrscheinlich genauso schwer verständlich für IT sein, als wäre er im Original geschickt worden. Trotzdem irgendwie cool als Aktion finde ich.

Auch irgendwie cool ist, dass wir dem Beatles-Song immer hinterher gucken können, denn der Stern, in dessen Richtung er unterwegs ist, der bleibt mehr oder weniger immer an derselben Stelle. Ziemlich genau im Norden, weswegen er auch Nordstern oder Polarstern oder eben Polaris heißt. Den findest Du, wenn Du Dir am Himmel den großen Wagen suchst, das ist das eine Sternbild, das fast jeder erkennt. Dann nimmst Du die hinteren zwei Sterne, stellst Dir vor, Du ziehst Dir von dem unteren zum oberen eine Linie und verlängerst die Linie dann noch fünfmal weiter. Dann kommst Du nämlich genau, oder mehr oder weniger genau, beim Polarstern an.

Der Polarstern wird von uns Menschen schon lange beobachtet. Im Jahre 1740 fiel dann Wilhelm Herschel – über den haben wir hier im Anerzaehlt auch schon einmal gesprochen – auf, dass es eigentlich ein Doppelstern ist. Seit 2006 wissen wir dank Hubble, das es eigentlich sogar ein Doppeldoppelstern ist, also eigentlich drei Sterne. Entfernt sind die ungefähr 431 Lichtjahre. Lieben Dank an @zmahlzeit als Themenpate und Danke an die NASA für so eine coole Musikauswahl. Was wir schon an Musik in den Himmel “geblasen” haben, wir gehen irgendwann einmal als kosmische DJs in die Geschichte der Galaxis ein.

Bis bald.

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